Nachrichten warnen täglich vor Nordkorea. Sie berichten über bedrohliche Atomwaffentests, eine völlige Missachtung der Menschenrechte und über einen obersten Führer, der keine Entwürdigung seines Namens unbestraft lässt.
Doch kann man der Lügenpresse glauben und ist dieses winzige Land im fernen Osten tatsächlich gemeingefährlich und unberechenbar?
Wenn Sie jetzt nicken, unterliegen Sie westlich-kapitalistischer Propaganda.

Schluss mit alternativen Fakten. Erfahren Sie in diesem Artikel die Wahrheit über Nordkorea.
Zu den größten Ängsten, die Kinder in einer Umfrage angeben, belegt Nordkorea einen Spitzenplatz, und das noch vor der Angst vor Terroranschlägen und der Angst vor dem Zahnarzt. Das ist kein Wunder. Dass Nordkorea gemeingefährlich ist, wird dem Medienkonsument täglich durch Fake News eingetrichtert.
Um Nordkorea liegt ein mysteriöser Nebel der Desinformation. Der „Global Peace Index“ bezeichnet Nordkorea als eines der gefährlichsten Länder überhaupt. Grund sind der niedrige Grad des Respektes für die Menschenrechte, die instabilen Beziehung zu anderen Staaten und die Zahl der politisch Inhaftierten. Doch stimmen diese Behauptungen? Wenig Informationen dringen durch die gesicherten Landesgrenzen hindurch und noch weniger gelangen zum wahrheitsliebenden Bürger.
Nordkorea ist in Wirklichkeit eine kommunistische Utopie.

Geboren auf dem Berg Paektu,
gesandt, um das Volk zu befreien,
unser herrlicher Führer Kim Jong-Il ist gekommen,
bringt Sonnenschein und Wonne für groß und klein.
Sodass jedes Kind, Magnolie und Weizenkorn,
durch Arbeit und Schweiß gedeihe,
und Nordkorea die Welt
vom Kapitalistenschwein befreie.
Tatsächlich gibt es kein anderes Land dieser Welt, bei dem es eine bürgerliche Zustimmungsrate der politischen Führung von 100% gibt. Kim Jong-un belegt damit die unverfechtbare Spitzenposition, ein Ergebnis, das den vorherigen Rekord seines Vaters Kim Jong-il von 99,8% überschreitet. Diese Wertung ist nicht verwunderlich, wenn man einen genuinen Blick auf das Land wirft.
Allerdings wird hier schnell Kim Jong-uns politische Führung mit Herrschaft verwechselt.
Dass hier niemand über andere herrscht zeigt sich bereits in der Sprache. Im Koreanischen gibt es keine Subjekt-Objekt-Beziehung, sondern nur Subjekt-Subjekt. Dieser Gedanke mag den westlichen Gesellschaften fremd erscheinen, denn in den westlichen Staaten gehört Versklavung zur Normalität, selbst in der Grammatik. Statt in einer Diktatur des Kapitals zu leben, haben es die Nordkoreaner geschafft sich von diesen Fesseln zu befreien und konnten sogar den Sozialismus durch den ungebrochenen Glaube an die Menschlichkeit überwinden.
Statistiken über die Einkommensverteilung sind nicht vorhanden, da es keine Ungleichverteilung von Reichtum gibt. Durch die Aufhebung von Privateigentum teilt sich jeder Nordkoreaner den Besitz und jeder, der seinen kapitalistischen Gelüsten nachgehen will, darf dies außerhalb der Landesgrenzen tun. Ein Glücksfall stellt die geographische Lage von Nordkorea da, die zusammen mit dem milden Klima und der fruchtbaren Erde Subsistenzwirtschaft zulässt. Durch kreativen Einsatz von moderner Technologie und Gentechnik können konstant Ertragsüberschüsse erzielt werden, damit jeder Einwohner hinreichend Essen für zwei Mahlzeiten bekommen kann. Die Feldarbeit wird dann freiwillig von Bewohnern und Vieh verrichtet. Denn jeder arbeitet seinen Leistungen nach und darf nehmen was er braucht.
Vorteil dieser Lebensweise ist ersichtlich. Kaum Übergewicht, wenig Umweltverschmutzung und wenig Verbrauch von Nahrung und Ressourcen.
Warum werden diese Informationen von den westlichen Medien totgeschwiegen?
Hauptproblem für ein Großteil des Leids ist ganz offensichtlich der Kapitalismus. Die westliche Gesellschaft ist auf dem selbstzerstörerischen System des Kapitals aufgebaut und so stark mit ihm verwoben, dass es bereits zu spät ist, um den Kapitalismus rückstandslos zu beseitigen. Es ist daher kein Wunder, dass die Herrschenden am Kapital festhalten, teils aus Selbstsucht, teils aus Masochismus.
Das Andere, Nordkorea, wird dabei stets als das Gegenbild des „fortschrittlichen“ und „zivilisierten“ Westens dargestellt um Emigration und dem daraus resultierenden Zerfall der Gesellschaft zu verhindern. Dabei wird nicht vor Lügen zurückgeschreckt, wie zahlreiche „Opfer“ beweisen, die dem angeblichen Terrorregime entkommen sind. Schauspieler, die dafür bezahlt wurden, um Nordkoreas Ruf außerhalb ihrer Grenzen zu zerstören. Als Gesicht von Nordkorea wird sogar der bodenständige Frauenschwarm Kim Jong-un Opfer von zahlreichen Fotomontagen, die den Führer in ein schlechtes Licht stehen lassen sollen – so sehr ist das Niveau unserer Gesellschaft gesunken.
Auch auf einer anderen Ebene lässt sich dieser Schwund von Niveau fühlen. Die Wissenschaft bezeichnet dies als „brain drain“/Intellektabfluss, ein Vorgang bei dem Sozialwissenschaftler, qualifizierte Taxifahrkräfte und Jungsozialistinnen aus dem Westen nach Nordkorea abwandern. Es heißt jeder kann an dieser Utopie teilhaben und jeder, der die beschwerliche Reise auf sich nimmt, wird an der nordkoreanischen Grenze mit offenen Armen empfangen.





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